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  • AutorenbildOlaf Bender

Horizonterweiterung

In den letzten beiden Wochen, in denen die Welpen noch bei uns sind, haben wir uns sehr viel Arbeit mit ihnen gemacht, um sie optimal auf ihren Start ins Leben bei ihren neuen Eigentümern vorzubereiten. Erst mit vierwöchiger Verspätung kommen wir nun dazu, den Blog fortzusetzen und fertigzustellen.


Im Verlauf der siebten Lebenswoche entwickeln die Welpen immer mehr Neugierde und Abenteuerlust. Ihr Interesse an neuen Eindrücken wächst so schnell wie sie selbst und wir wollen ihnen noch einige davon verschaffen.


Unser Kater, ein Freigänger (und -geist), der schon sehr alt ist, konnte sich doch noch dazu entschließen, den wilden Haufen zu besuchen. Trotz seiner zahlreichen körperlichen Gebrechen ist er immer noch in der Lage, fünf Welpen in Schach zu halten. So wie er zeitlebens immer in der Lage war, bei Mensch und Hund beharrlich seinen Willen durchzusetzen. Und wir hatten uns tatsächlich Sorgen gemacht …



Selbst dem Extremwetter im April ist im Welpenkindergarten etwas abzugewinnen. Auch wenn es hagelt: den Kleinen macht das wenig aus, allerdings ziehen sie dann die überdachten Flächen vor.



Im Innen- und Aussengehege haben sich die Welpen in der Zwischenzeit den kompletten Raum und auch alle Objekte darin erobert. Beliebt ist der Liegestuhl. Die Verteidigung diese erhöhten Platzes ist ein immer wiederkehrendes Schauspiel. Falls sich an der Häufigkeit der Eroberung auch die Rangordnung ableiten ließe, gäbe es tatsächlich einen Favoriten: einen der beiden Rüden. Allerdings haben wir den Verdacht, dass, wenn es ernst wird, tatsächlich eine der Hündinnen das letzte Wort hat. Um nicht zu sagen: das letzte Knurren.


Zwischendurch werden die Spielzeuge gewechselt, damit es nicht langweilig wird. Klassiker gehen immer, egal wie alt und abgenutzt sie sind.



Zur "Grundimmunisierung" gehört natürlich auch der Kontakt mit der deutschen Post und DHL. Unsere Postbotin liebt Hunde und Hunde lieben unsere Postbotin.



Nach solchen Tagen fallen die kleinen Hunde abends ins Bett. Wenn das nur mitwachsen würde …



Am Ende der Woche sind die Welpen sieben Wochen alt. Der letzte Besuchstag steht an. Alle Welpen wurden inzwischen von uns verteilt, nachdem wir mit den Erwerbern gesprochen und auch deren Wünsche gehört haben. Das war nicht einfach, aber wir haben die endgültigen Entscheidungen sehr gewissenhaft getroffen und sind davon überzeugt, dass unsere Welpenerwerber damit zufrieden sein werden, weil wir es richtig gemacht haben. Auch wenn sich Rosinchen beharrlich schläfrig präsentiert, wenn „ihr“ Besuch kommt. Wir wissen ja, was in ihr steckt. Mit den Besuchern machen wir einen weiteren Ausflug auf die Walnussweide. Immer noch wollen die Kleinen vor allem trinken; darauf hat Mutti aber nicht mehr viel Lust. Wegen uns könnte sie das mal deutlicher klarstellen, aber sie neigt ja generell zu gewaltloser Erziehung und läuft ihren Kindern halt einfach davon.





Nach den Besuchstagen sind die Welpen immer sehr erschöpft. Wirklich sehr.



Aber auch dafür findet sich eine Lösung, bzw. ein Plätzchen.





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