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  • AutorenbildOlaf Bender

Fünfte und sechste Woche


Im weiteren Verlauf der fünften Woche kommen am Mittwoch noch einmal Besucher, die einen Welpen bei uns erwerben möchten. Die Welpen (und wir auch) finden sie sehr nett und es sieht jetzt tatsächlich so aus, als würde jeder aus der kleinen Bande einen Platz und Menschen (und zum Teil Hunde) finden, bei dem und bei denen wir ein wirklich gutes Gefühl haben. Das erleichtert uns sehr, weil wir die Größe und Schwierigkeit dieser Aufgabe vorab nicht so genau einschätzen konnten und einfach darauf vertraut haben, dass es gut gehen wird. Und jetzt scheint es tatsächlich gut zu gehen. Eine Besucherin des Wochenendes kommt am Donnerstag noch einmal vorbei, weil sich die Gelegenheit bietet. Wir freuen uns über das Interesse an unseren Welpen. Eigentlich ist bei allen Besuchern bereits beim ersten Mal das Interesse in Zuneigung umgeschlagen.




Der Rest der Woche ist geprägt vom Genuss der warmen Tage im Außenbereich und der fortschreitenden Umstellung der Fütterung. Die Hunde haben enormen Energiebedarf und es macht Spaß zu sehen, wie sie die zugeführte Energie in Wachstum und Lebensfreude transformieren. Um sich dann auszuruhen und danach wieder von vorn zu beginnen. Quality Time!










Am Ende der fünften und zu Beginn der sechsten Woche beginnen die Welpen wenig beliebte Reaktionen auf die Futterumstellung zu zeigen. Vielleicht haben sie sich auch etwas eingefangen. Reihum haben sie 2 bis 3 Tage Beschwerden mit häufigerem und schlechterem Kotabsatz. Und wir mehr Arbeit. Zu allem Überfluss wird das Wetter schlechter und wir stehen jetzt häufig bei großer Kälte und Regen im Freien.


Aber sie bleiben bei allen Beschwerden fit und nehmen bis auf eine Ausnahme trotzdem moderat zu. Wir kurieren sie mit Möhrensuppe nach Moro und Flohsamenschalen. Die Menge des Futters und die Fütterungszeiten beachten wir jetzt akribisch. Obwohl ich eigentlich Globulisierungsgegner bin, füge ich mich dem Einsatz dieser wunderheilsamen Moleküle durch die Mitzüchterin. Und was soll ich sagen – am Ende der sechsten Woche haben wir im Zusammenspiel aller Maßnahmen auch diese Phase weitestgehend überstanden.


Auf die Abbildung der meisten der in dieser Zeit entstandenen Fotos möchten wir verzichten. Ich bin froh, einige Folgen von "Der Tatortreiniger" gesehen zu haben. Wusste ich doch, dass das irgendwann nützlich sein würde. Es gibt aber auch entspannte Momente.



Und auch die kleinen Übungen und Routinen werden trotz der kleinen Malaisen nicht vernachlässigt.



Am Donnerstag der sechsten Woche nutzen wir einen weiteren Besuch bei den Welpen, um unseren ersten Ausflug mit der Rasselbande zu machen. Ist das ein Spaß, das kleine Rudel mit seiner zweibeinigen Entourage zu sehen.









Am Abend sind die Kleinen platt. Alle fünf schlafen beim Dessert ein.






















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